Der Vetternkrieg

Von Mitte des 12. bis Ende des 14. Jahrhunderts stellte das Haus Anjou-Plantagenêt, eine französischstämmige Herrscherdynastie, in direkter Linie den König von England. Nach dem Hundertjährigen Krieg kämpften aber die Zweige dieses Hauses, die sich zu Haus York und Haus Lancaster geteilt hatten, um den Anspruch auf die Krone. Drei Jahrzente lang fochten sie in erbitterten Schlachten, ohne dass sie ein klarer Sieger abzeichnete. Erst 1485, nach der Schlacht von Bosworth, wurde durch eine Ehe zwischen beiden Häusern das neue Haus Tudor für die Herrschaft über England auserkoren.

Diese schwere Zeit nennen wir heute den „Rosenkrieg“. Dieser Begriff wurde aber erst im 19. Jahrhundert durch ein Buch von Sir Walter Scott eingeführt. Vorher hieß dieser Krieg einfach nur Der Vetternkrieg.

In Der Vetternkrieg übernehmen die Spieler die Rolle der Häuser York und Lancaster und versuchen England unter ihre Kontrolle zu bringen: Sei es durch geschicktes Beeinflussen der Regionen oder durch taktisches Können in den Schlachten, die mit einem cleveren Bluff-Mechanismus ausgetragen werden.

Der Vetternkrieg – The Cousins‘ War 1455- 1485 ist ein kurzes aber intensives Brettspiel in kleiner Schachtel für 2 Spieler ab 12 Jahren von David J. Mortimer.

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