Noch bis zum 03.08.2026 läuft unsere Vorbestellaktion für die vierte Welle Too Many Bones! Heute wollen wir euch zu diesem Anlass die heiß ersehnte Gearloc-Erweiterung Trover inhaltlich genauer vorstellen, die mit dieser Welle zum ersten Mal auf Deutsch verfügbar werden wird.

Mit Trover erwartet euch einer der ungewöhnlichsten Gearlocs überhaupt. Statt viele eigene Fähigkeitswürfel mitzubringen, greift er auf die Fähigkeiten der Tyrannen zurück, gegen die ihr gerade nicht spielt. Dadurch entwickelt sich Trover in jeder Partie ein wenig anders und kann sich flexibel an die jeweilige Gruppe anpassen.

Trover – der Gearloc für alle Fälle.

Tyrannen-Würfel statt klassischer Skilltree

Immer wenn Trover einen neuen Fähigkeitswürfel lernt, zieht ihr mehrere Tyrannen-Würfel aus seinem Beutel und entscheidet euch für einen davon. Die Würfel stammen aus den verschiedenen Tyrannen des Too Many Bones-Universums und sind auf drei Spezialisierungen verteilt.

Jede Zeile auf dem Charakterbogen gehört zu einem Tyrannen – hier Duster, Goblinkönig, Marrow, Goblinkönigin, Locgear, Domina und Gavenkog. Genau diese Würfel wandern in Trovers Beutel.

Eine Spezialisierung dreht sich um Dummys – kleine Kampfroboter, die Trover als begeisterter Tüftler selbst gebaut hat. Eine weitere konzentriert sich auf offensive Fähigkeiten, während die dritte eher defensive Optionen bietet. Welche Richtung Trover letztendlich einschlägt, entscheidet sich also erst während der Partie.

Die Dummys – Trovers gebaute Helfer

Für die Besonnenheits-Spezialisierung baut Trover kleine Begleiter, die eigenständig auf der Gefechtsmatte agieren. Über passende Fähigkeitswürfel platziert und steuert ihr sie – jeder Dummy hat sein eigenes Chip mit Werten und Fähigkeiten.

Die vier Dummy-Chips: Patches-, Picket-, Duster- und Gasket-Dummy – jeweils mit Lebenspunkten, Verteidigung und eigenen Fähigkeiten.
Die zugehörigen Fähigkeitswürfel platzieren und aktivieren die Dummys, zum Beispiel „Pseudo-Picket“ und „Pseudo-Patches“: Dummy auf ein freies angrenzendes Feld stellen und für ihn einen Zug ausführen.

Die Hitze-Leiste

Neben den Tyrannen-Würfeln bringt Trover noch eine weitere neue Mechanik mit: die Hitze-Leiste. Viele seiner Fähigkeitswürfel verschwinden nach ihrer Nutzung nicht einfach, sondern wandern zunächst in diese Leiste. Von dort können sie später wieder zurückkehren und erneut eingesetzt werden.

Einige Würfel entfalten ihre volle Wirkung sogar erst, wenn sie sich bereits in der Hitze-Leiste befinden. Dadurch entsteht ein spannendes Ressourcenmanagement, bei dem ihr nicht nur den aktuellen Zug, sondern auch die kommenden Runden im Blick behalten müsst.

Einige Blaue Schatzkiste-Würfel drehen sich um die Hitze-Leiste: Manche Effekte greifen erst, wenn der Würfel schon in der Hitze-Leiste liegt.

Auch Bones funktionieren anders

Selbst Trovers Bones folgen eigenen Regeln. Statt eines normalen Bones-Vorrats nutzt er einen speziellen Chip als Zähler. Erreicht dieser sein Maximum und ihr sammelt weitere Bones, springt der Zähler wieder auf Null. Wer zu lange spart, riskiert also, seine Bones zu verlieren – regelmäßiges Ausgeben lohnt sich hier besonders.

Aufgepasst: Das Würfelergebnis „Zu viele Knochen“ setzt den Bones-Chip auf 0 oder kostet Lebenspunkte, wenn ihr über das Maximum sammelt.

Besonders interessant im Team

Trover dürfte vor allem in Gruppen glänzen. Da er sich über die Tyrannen-Würfel flexibel entwickeln kann, übernimmt er genau die Rolle, die gerade gebraucht wird – ob offensiv, defensiv oder als Unterstützer mit seinen Dummys.

Im Solospiel dürfte die Entwicklung etwas weniger planbar sein. Wer auf einen bestimmten Tyrannen-Würfel hofft, muss zunächst das nötige Glück beim Ziehen haben. Genau diese Flexibilität macht aber auch einen großen Teil seines Reizes aus.

Trover richtet sich damit vor allem an Spielerinnen und Spieler, die ihre Strategie gerne während der Partie anpassen und Freude daran haben, mit jeder Partie neue Kombinationen auszuprobieren.

Pin It on Pinterest