Die Kjasjavikalimm drücken ihre Gefühle über Düfte aus. Wenn sie in Gruppen auftreten, setzt sich oft ein Duft durch. Sie synchronisieren sich. Dadurch werden sie einer skrupellosen, pragmatischen Kraft.

Politisch haben sich Nationalstaaten gebildet, die mit abgefüllten Düften – sogenannten Gefühlsfläschchen – Loyalität und Patriotismus durchsetzen. Einer dieser Staaten ist Varalak (das Direktorat).

Eigentlich sind die Kjasjavikalimm auf Eroberung aus, doch als sie von den Faderan zur Siderischen Konfluenz geladen wurden, erkannten sie: Mit Militär-Gewalt würden sie hier nicht weit kommen.

Das Direktorat sah jedoch einen Weg: Sie würden die Siderische Konfluenz von innen dominieren und so die Galaxis erobern.

Im Grundspiel: Das Kjasjavikalimm-Direktorat


Das Kjasjavikalimm-Direktorat hat eine Komplexität von 2. Ihre Strategie ist recht geradlinig: Kolonien gründen, um Territorien ins Spiel zu bringen.

Wenn die Kjajavikalimm im Spiel sind, ändert sich der Spielaufbau: Ihr verwendet dann Expeditions-Tableaus, als würde eine Person mehr mitspielen. Dadurch ist eine zusätzliche Kolonie in der Expeditions-Auktion verfügbar.

Das hängt mit einer der Fähigkeiten der Spezies zusammen:

Wenn sie in der Expeditions-Auktion an der Reihe sind, dürfen sie ihr Gebot zweiteilen. Dadurch können sie sich in jeder Expeditions-Auktion zwei Kolonien statt nur einer holen.

Die haben sie aber auch dringend nötig. Denn ihre speziellen Konverter, die Territorien sind zwar unglaublich mächtig, aber um sie ins Spiel zu bringen oder upzugraden musst du Kolonien abgeben.

Wenn diese Territorien aber mal im Spiel sind, verfügt das Direktorat über eine Produktion, die sich wirklich mal sehen lassen kann.

Unser Spieltipp: Hole dir möglichst schnell möglichst viele Kolonien. Da kann es sich schon auch lohnen, sie für einen etwas höheren Preis deinen Mitspieler*innen abzukaufen.

 

Die Spaltung: Die Kjas-Konföderation

Das Direktorat nutzte den Kontakt zur Konfluenz, um die eigene Position innerhalb der zerstrittenen Kjasjavikalimm zu stärken und sich immer mehr der Kjas-Nationen einzuverleiben. Die Nationen der Kjas-Konföderation fürchten um ihre Unabhängigkeit und wagen deshalb das Unaussprechliche: Sie wagen die Zusammenarbeit mit den anderen Spezies der Konfluenz. Ohne den Hintergedanken, sie von innen heraus zu erobern.

Die Kjas-Konföderation hat einen mittleren Komplexitätsgrad und für die Spezies der Erweiterung einen geringen Einfluss von 0 – also keinen Einfluss auf die Komplexität des Spiels für die anderen Spezies.

Trotzdem hängen sie in besonderem Maß vom Handel ab: Ihre Start-Konverter produzieren ausschließlich Spendengüter und zwei von ihnen brauchen sogar Spendengüter als Input.

Und es geht noch weiter: Auch alle Kolonien, die du als Kjas-Konföderation besitzt, werfen nur Spendengüter ab.

Und als Krönung kannst du deine Startkonverter nur upgraden, indem du Technologien ANDERER Spezies dafür verbrauchst (natürlich nur mit ihrer Erlaubnis).

Die Kjas-Konföderation ist also ganz besonders abhängig von guten Verhandlungen mit den anderen.

Unser Spieltip: Du musst in den Verhandlungsphasen schnell sein, um dir möglichst viele Spendengüter zu sichern. Du kannst auch deinen Mitspielenden eine kleine Bezahlung dafür anbieten, dass sie deine Spendengüter für dich in normale Güter umwandeln.

Im letzten Beitrag dieser Serie haben wir euch bereits die Faderan und die Liga des ewigen Zwielichts vorgestellt.

Nächste Woche geht es weiter mit einer Vorstellung der Nomaden von Im'Dril und ihrer neuen Variante, der Im'Dril Großflotte.

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