Pssst, verratet es ihnen nicht: Die Im'Dril sind gen-architekturell erschaffene Wesen. Und zwar von niemand anderem als einer mehr als 1 Million Jahre alten Faderan-Zivilisation, die einen bleibenden Eindruck im Universum hinterlassen wollten. Und sie haben ihnen Geschenke mitgegeben: die genetisch einprogrammierte Fähigkeit zur Sternfahrt und Das Große Vergessen. Die Im'Dril haben keine Erinnerung an die lange Geschichte und insbesondere die Herkunft ihrer Spezies.

Das soziale Gefüge unter den Im'Dril ist sehr instabil, nicht zuletzt wegen eines großen sozialen Ungleichgewicht zwischen den hochgeachteten und mächtigen Ingenieuren und dem Rest der Gesellschaft.

Die Siderische Konfluenz und der Kontakt zu den anderen Alien-Spezies stellt die Im'Dril jetzt vor die schwere Frage nach ihrer eigenen Identität.

Im Grundspiel: Die Nomaden von Im'Dril


Die Nomaden von Im'Dril befinden sich mit Stufe 4 im mittleren Schwierigkeitsbereich. Erfahrene Spieler*innen sollten auch in einer Erstpartie keine größeren Probleme mit ihnen haben.

Als Nomaden des Weltalls sind die Im'Dril von ihrer Flotte abhängig. Sie brauchen die Flotten, um ihrer Konverte zu aktivieren. Flotten sind spezielle Karten, von denen zwar am Anfang bereits eine im Spiel ist – die reicht aber längst nicht für alle Konverter aus.

Glücklicherweise gibt es Nachschub – doch der muss erst ins Spiel gebracht werden. Ein ganzer Stapel mit Flottenkarten steht zur Verfügung, die du in der Transaktionsphase ins Spiel bringen kannst. Für einen Preis natürlich.

Auch zu beachten ist die maximale Anzahl an Kolonien der Im'Dril: nämlich genau 0. Wie bei allen anderen Spezies auch wird das natürlich erst in der Produktionsphase geprüft. Bis dahin dürfen auch die Im'Dril Kolonien besitzen und handeln.

Unser Spieltipp: Du musst möglichst schnell möglichst viele Flotten ins Spiel bringen. Dafür kann es sich auch lohnen, Schuldverhältnisse einzugehen und den Mispielenden wertvolle Ressourcen in späteren Runden zu versprechen.

 

Die Spaltung: Im'Dril Großflotte

Ganz selten kommt es zu einem einmaligen Anblick im Weltall: Mehrere Nomadenflotten der Im'Dril treffen aufeinander und werden zu einer gigantischen, sich ständig verändernden Im'Dril Großflotte. Normalerweise lösen diese sich irgendwann wieder auf (sei es nach 10,100 oder 1000 Jahren), aber bei dieser sieht es anders aus. Denn sie entstand im Zeitalter der Konfluenz.

Mit einer Komplexität von 5 gehört die Im'Dril Großflotte zu den komplexeren Spezies im Spiel.

Der Name lässt es ja schon ahnen: Wie die Nomaden, ist auch die Großflotte von Flotten abhängig. Dabei starten sie bereits mit 5 Flotten im Spiel – können aber keine neuen dazubekommen. Es ist also Effektivität bei der Verteilung gefragt.

Auch sie haben ein Kolonien-Limit von 0. Gleichzeitig haben sie aber auch einen Konverter, mit dem sie Orbitalfaktor-Plättchen herstellen können – eine Ressource, mit der die Produktion von Kolonien verbessert werden kann. Diese sind für die Großflotte selbst dadurch aber natürlich nicht sonderlich nützlich – schließlich kannst du ja höchstwahrscheinlich keine eigenen Kolonien nutzen.

Aber diese Orbitalfaktor-Plättchen sind natürlich ein extrem wertvolles Handelsgut. Besonders in den ersten Runden des Spiels.

Unser Spieltipp: Nutze deinen starken Start, um dir langfristige Vorteile zu verschaffen – ansonsten wird es schwer, gegen Mitte und Ende der Partie noch ausreichend zu produzieren. Verleihe zum Beispiel deine vielen Start-Ressourcen gegen Zinsen an andere Spielende.

Im letzten Beitrag dieser Serie haben wir euch bereits die Kjasjavikalimm und die Kjas-Konföderation vorgestellt.

Im nächsten Artikel geht es weiter mit einer Vorstellung des Plutokrats von Caylion und ihrer neuen Variante, dem Caylion-Kooperativ.

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