Mit einem Raumschiff auf dem Planet Et zu landen, ist fast unmöglich. Die gesamte Oberfläche des Planeten ist mit Wasser bedeckt. Unter der Wasseroberfläche leben die Eni Et, walfischgroße Kalmare. Sie vereinen in sich fanatischen Fortschritts-Drang mit einem felsenfesten moralischen Kompass. Für sie ist Wohlstand nur denkbar, wenn er Hand in Hand mit Gemeinwohl geht.

Als Spezies ohne Gier und Neid treffen sie jetzt auf die Konfluenz und die anderen Spezies und spüren den unwiderstehlichen Drang, diesen zu helfen und zum allgemeinen Wohlstand im Sektor beizutragen. Sie wollen im Zentrum der Konfluenz stehen, weil sie sich nur so in der Lage sehen, ihre Werte durchzusetzen.

 

Im Grundspiel: Aszendenz der Eni Et

Die Aszendenz der Eni Et ist mit einer Komplexität von 5 eine der kompliziertesten Spezies in der Grundbox. Sie sind in ganz besonderem Maße von den anderen Spezies abhängig.

Die Aszendenz der Eni Et haben ganz besondere Startkonverter: Die sogenannten Konformitäts-Konverter vervielfachen nämlich einfach ihren Input. Der gesamte Input muss dafür die gleiche Farbe haben, aber dann machen diese Konverter daraus mehr. 2 Biomasse-Würfel rein, 4 Biomasse-Würfel raus.

Ganz einfach.

Aber da ist ein kleines Problem: Die Eni Et können diese Konverter nicht selbst benutzen. Wenn du die Eni Et spielst, darfst du sie zwar selbst upgraden, aber den weißen Konverter kannst du einfach nicht verwenden.

Das heißt, du musst versuchen, die Konformitäts-Konverter mit anderen Spezies zu tauschen. Denn die können sie natürlich ganz normal verwenden.

Eine verzwickte Situation.

Unser Spieltipp: Schaue dir genau an, wer von welcher Ressource viel produziert und versuche diesen Spezies deine Konverter zu leihen. Wenn du dafür die Hälfte des Gewinns bekommst, ist das ein guter Deal für dich. Achte aber auch darauf, dabei nicht zu oft mit den gleichen Mitspieler*innen zu tauschen, sonst werden die womöglich zu reich. Versuche, deine Aufmerksamkeit gleichmäßig zu verteilen. Ach ja, und ein kleiner Bonustipp noch: Upgrade die Konverter nicht zu früh. Nach dem Upgrade sind sie mächtige Siegpunkt-Generatoren und damit vor allem gegen Ende des Spiels wertvoll.

Die Spaltung: Das Konstruktarium der Eni Et

Aus den Ressourcen der Faderan konnten die Eni Et nur wenige Raumschiffe bauen und so nur ihre Soziologen und Psychologen zur Konfluenz schicken. Auf Et zurückgeblieben sind dagegen die Ingenieure – auch Osteo-Künstler genannt. Sie sind geschult im Nano-Handwerk. Sie sind schockiert über die Verschwendung, die bei den anderen Spezies der Konfluenz üblich ist. Ihr Ziel ist es, die Technologie zu verbessern, effizienter zu machen und bedacht damit umzugehen.

Das Konstruktarium der Eni Et  ist etwas leichter zu spielen als die Aszendenz, hat es aber ebenfalls in sich.

Ihre Fähigkeit sind die Wartungen. Diese Token können sie mit ihren Konvertern produzieren und sie dann nach Belieben als Handelsgut nutzen.

Die Wartungs-Token können (permanent) auf Konverter gelegt werden, um diese zu verbessern. Ein Konverter mit einer Wartung braucht nur noch den halben Input (aufgerundet). Und selbst wenn ein Konverter upgegradet wird, bleibt die Wartung erhalten.

 

Unser Spieltipp: Wie wertvoll deine Wartungen sind, hängt von zwei Dingen ab: Erstens, wie früh im Spiel es noch ist. Und zweitens, wie viel Input ein Konverter braucht. Versuche, die teuersten Konverter deiner Mitspieler*innen auszumachen, und biete dann eine Wartung dafür möglichst noch in der ersten Runde an. Und verlange dafür einen teuren Preis.

Im letzten Beitrag dieser Serie haben wir euch bereits die Das Caylion-Kooperativ und Das Plutokrat Caylion vorgestellt.

Im nächsten Artikel geht es weiter mit einer Vorstellung der Harmonie und ihrer neuen Variante, der Fraktal-Harmonie.

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